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Tagung der Schützenveteranen-Vorstände Zentralschweiz, Tessin und Glarus vom Montag, 17. September 2018 in Stansstad NW

Die Tagung findet nur noch alle zwei Jahre statt

Auf Einladung der Nidwaldner trafen sich die Veteranen-Vorstandsmitglieder von sieben der acht Kantone, namentlich Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Luzern, Zug und Glarus zum alljährlichen Treffen in Stansstad. Die Tessiner mussten sich entschuldigen. «Kameradschaft kommt vor dem Rang, darum sollten wir Veteranen nicht alle Reglemente vom Schweizerischen Schützenveteranen-Verband (VSSV) hinterfragen, müssen sich doch sämtliche Verbands-Mitglieder an die Vorgaben halten», betonte Tagespräsident und Nidwaldner-Veteranenpräsident Godi Blättler, Hergiswil. Er sagte dies als allgemeine Empfehlung und insbesondere als seine Meinung zur traktandierten Diskussion um die Pistolen-Kranzlimiten. Einen besonderen Gruss richtete der Tagespräsident an die drei VSSV-Vertreter Alois Estermann, Heinz Schmied und Martin Landis.

Schwyzer-Anträge fanden keine Mehrheit

Der Schwyzer-Präsident Fredy Züger stellte im Namen seines Vorstandes folgende zwei Anträge: 1. Neue Auszeichnungslimite Pistole 50m, 2. Verschiebung der Tagung vom traditionellen Bettag-Montag auf die Zeit zwischen 14. und 23. Oktober. Im Oktober kenne man die Beschlüsse der Präsidentenkonferenz und habe konkrete Diskussions-Grundlagen. Züger und «sein» neuer Pistolen-Schützenmeister Matthias Zurfluh zeigten sich erstaunt, dass das VSSV-Schiesskomitee die Pistolen-Kranzlimite nicht an die tieferen Vorgaben des SSV und der Kantonalschützenfeste angepasst hat. Züger: «Wir vom VSSV sollten dem SSV nicht vorauseilen, sondern die Grundlagen von 2019 abwarten.» Matthias Zurfluh vermisste die vorgängige Kontaktaufnahme mit den kantonalen Pistolenvertretern. Alle drei VSSV-Vertreter bekräftigten, dass sie sich eingehend mit der Materie beschäftigt haben und dass auch Pistolen-Schützen in der Schiesskommission vertreten seien. Zurfluh bemängelte auch die unprofessionelle Kommunikation, indem Mail-Anfragen gar nicht beantwortet werden. Beide Anträge, nämlich die Verschiebung der Tagung und die Eingabe für eine Änderung der Kranzlimite, wurden abgelehnt.

Turnus von einem auf zwei Jahre festgelegt

Der Nidwaldner Vorstand schätzt diese Tagung, die notabene seit dem Jahre 1997 als ursprüngliches «Urkantone-Vorstandstreffen» jedes Jahr stattfindet. Die spätere Erweiterung auf die Kantone Luzern, Glarus und Tessin hat die Tagung markant aufgewertet. Nidwalden ist aber der Meinung, dass ein Turnus von zwei Jahren genügt. «Ganz persönlich finde ich, dass unser Treffen vor allem dem Gedankenaustausch und der Kameradschaft dienen soll», meinte der Vorsitzende. Gleichzeitig können wir unsere überladene «Agenda» reduzieren. In diesem Falle heisst das auch «weniger ist oft mehr», begründete Blättler den Antrag. Der 2-Jahres-Turnus wurde mit wenig Gegenstimmen beschlossen. Die nächste Tagung findet also im 2020 am Bettag-Montag, 21. September, bei den Tessiner-Kameraden statt.

Noch vor dem Mittagessen begrüsste Gemeindepräsident Beat Plüss die Veteranen. Bei seinen interessanten Ausführungen stellte er das neue Bürgenstock-Resort in den Mittelpunkt. Die Projekt-Begleitung als Baubewilligungsbehörde habe den Gemeinderat Stansstad arbeitsmässig gewaltig gefordert. Seine Grussadresse und die «Gemeinde-Kaffeerunde» wurden mit Applaus verdankt.

Geschichtsträchtiges Rahmenprogramm

Die organisierenden Vorstandsmitglieder Peter Lötscher und Dölf Lussi erhielten für die perfekte Vorbereitung und Durchführung der Tagung viel Lob und Anerkennung. Nach einem sehr feinen Mittagessen aus der Küche von Chef Ruedi Betschart und Assistent Thomas Betschart zeigten sich die Veteranen bei der Besichtigung des Festungsmuseum Fürigen, in unmittelbarer Nähe des Tagungslokals gelegen, begeistert. 1941 erbaut, war die Festung während des zweiten Weltkrieges an 131 Tagen in Verteidigungsbereitschaft. Das Artilleriewerk mit seinen zwei Kanonen und einer ausgeklügelten Infrastruktur, alles im Originalzustand, beeindruckt jeden Besucher. Seit 1991 zählt sie zu den Nidwaldner Museen. Genau von hier wurde im Jahre 2009 vom Schweizer Fernsehen die «Alpenfestung» ausgestrahlt. Wer hautnah ein Stück Schweizer Geschichte erleben will, dem kann der Besuch der geheimnisvollen Welt im Felsen nur empfohlen werden. INFO: nidwaldner-museum.ch

Mit einem gemütlichen Umtrunk direkt am Vierwaldstättersee fand eine gelungene Tagung ihren Abschluss.

Bericht: Franz Odermatt, Stans

Theres Zimmermann, Renata May

Freundliches Apéro-Team Theres Zimmermann und Renata May (rechts) in der Nidwaldner Werktagstracht.

Godi Blättler, Dölf Lussi, Peter Lötscher

Präsident Godi Blättler dankt Dölf Lussi und Peter Lötscher (rechts) für die tadellose Organisation.

Sepp Kammermann, Godi Blättler, Peter Vogler

Präsidenten unter sich: Obwaldner-Präsi Sepp Kammermann im Gespräch mit dem Nidwaldner-Präsi Godi Blättler (rechts). Links Peter Vogler, Schützenmeister Obwalden.

Peter Zimmermann, Alois Estermann

Peter Zimmermann, Nidwalden, und VSSV-Vertreter Alois Estermann (rechts) bei bester Apéro-Laune.

Peter Vogler, Sepp Liem

Schützenmeister unter sich: Peter Vogler (OW) und Sepp Liem (NW) rechts. Ob eventuell schon das kommende «Rütlischiessen» ein Thema war?

Fredy Züger, Matthias Zurfluh, Heinz Schmied

Das Gespräch dreht sich bestimmt um die Kranzlimiten, von links Schwyzer-Präsi Fredy Züger, Schwyzer-Pistolenchef Matthias Zurfluh und VSSV-Vertreter Heinz Schmied.

Margrit Lussi, Patrick Liem, Uschi Lötscher

Fleissiges Nachschub-Team von links Margrit Lussi, Patrick Liem, Uschi Lötscher.

Menga Betschart

Menga Betschart: Für die perfekte Vorspeise sind tüchtige Frauenhände gefragt.

Ruedi Betschart

Küchenchef Ruedi Betschart erhielt viel Lob und Anerkennung.

Bilder: Franz Odermatt, Stans

 


 

Schützenveteranen-Jahresschiessen vom 31. August und 1. September 2018 in Buochs (300m) und Hergiswil (25/50m)

Achermann, Durrer und Truttmann dominierten

Am Jahresschiessen 2018 der Nidwaldner Schützen-Veteranen gingen die Siege und Spezialpreise an Toni Truttmann, Othmar Achermann, Martin Durrer, Franz Stebler, Robi Waser und Peter Mathis.

«Traditionelle Anlässe sind Teil unserer Identität. Pflegen wir diese und versuchen trotzdem mit der Zeit zu gehen», sprach vor wenigen Jahren Frau Landammann Yvonne von Deschwanden zu den Schützenveteranen. Genau so ein Traditionsanlass fand am vergangenen Wochenende mit dem Jahresschiessen der Nidwaldner Schützenveteranen in der «Herdern» und im Hergiswiler «Teufmoos» statt. 112 Gewehr- und Pistolenschützen (Vorjahr 114) wetteiferten auf Einladung des Verbandes Nidwaldner Schützenveteranen am Jahresschiessen um wertvolle Gaben und Spezialpreise. In Hergiswil schossen unter der Leitung von Ortsobmann Walter Mathis-Ambauen am Freitag-Abend 18 Veteranen das 50m- und 32 das 25m-Pistolenprogramm.
Das 300m-Schiessen lag turnusgemäss in den Händen der Schützen von Buochs. OK-Chef und Landrat Peter Waser konnte sich bei den Vorbereitungen und bei der Durchführung auf «seine» tüchtigen Buochser-Schützenkameraden und in der Festwirtschaft auf die Unterstützung des umsichtigen Wirtes Pius Furrer mit seinen Helferinnen verlassen. OK-Chef Waser: «Einen besonderen Dank verdienen die vielen privaten und geschäftlichen Gaben-Spender in und um Buochs sowie meine fleissigen Gabensammler Fredy Waser, Tobias Truttmann und ihre Helfer.» Veteranenpräsident Godi Blättler, Hergiswil, gratulierte vor der Rangverkündigung seinen Vorstandskameraden sowie den beiden Organisatoren in Buochs und in Hergiswil zum reibungslosen Wettkampfablauf und der Festwirtschaft zum feinen Imbiss. Er erinnerte bei dieser Gelegenheit daran, dass am 12. August 2019 beim Eidgenössischen Veteranenschiessen in Zürich für die Nidwaldner Veteranen bereits zahlreiche Scheiben reserviert worden sind. Schützenmeister Sepp Liem erwarte einen Nidwaldner Grossaufmarsch.

Kombination: Altmeister Martin Durrer vor Neuveteran Peter Mathis

Kompetent leiteten Schützenmeister Sepp Liem und der Buochser Schützenpräsident Paul Zimmermann im «Herdern-Saal» das Absenden. Vorher hatten die PC-Spezialisten Patrick Schmitter und Fredy Waser unter Aufsicht von Ressortchef Sepp Liem die recht anspruchsvolle Einzel- und Kombinations-Rangliste erstellt.
In den beiden Pistolenwettbewerben 50 und 25Meter präsentierte sich der unverwüstliche 77-jährige Oberrickenbacher Martin Durrer, ehemaliger Schweizermeister und Eidgenössischer Schützenkönig von 1979, einmal mehr als fast unbezwingbarer Seriensieger. Diesmal siegte er mit 92 Punkten im 50m-Programm und mit grossartigen 99 Punkten im 25m-Wettkampf. Dazu kamen 91 Punkte im 300m-Veteranenstich, sodass er einen überlegenen Sieg in der Kombinationswertung, vor Neuveteran Peter Mathis, Ennetmoos, feiern durfte. Hinter den beiden punktgleichen Pistolier Othmar Achermann und Verbandskassier Dölf Lussi überraschte im Ehrengabenstich der 64-jährige Beckenrieder Bruno Amstad als bester Gewehrschütze mit dem dritten Platz. Trotz schwierigen Schiessbedingungen in der «Herdern» erzielten der 71-jährige Ennetbürger Toni Truttmann und der 68-jährige Beckenrieder Hans Walker mit je 96 Punkten das Höchstresultat im Veteranenstich. Als beste Damen brillierten Vreni Durrer mit dem 6. Pistolenrang und Rita Burch bei der 300m-Einzelkonkurrenz mit 88 Punkten. Als treffsicherster Neuveteran überzeugte der mehrfache Nidwaldner-Matchmeister Peter Mathis, Ennetmoos: 96 Punkte mit der 25m-Pistole, 86 mit der 50m-Pistole, 91 Punkte mit dem Standardgewehr, was mit zwei Spezialgaben belohnt wurde. «Rütli-Oberheizer» Robi Waser, Wolfenschiessen, bestätigte in seinem ersten Veteranenjahr mit dem Gewinn einer Spezialgabe, dass er zu den stärksten Sturmgewehrschützen im Engelbergertal zählt. Übrigens, die Spezialgaben können vom gleichen Schützen pro Distanz nur einmal gewonnen werden.

Bericht: Franz Odermatt

Spezialgaben-Gewinner 2018:

300m: Franz Stebler und Robi Waser, beide Wolfenschiessen
50m: Peter Mathis 58, Ennetmoos
25m: Peter Mathis 58, Ennetmoos

Auszug aus der Rangliste.

Einzelkonkurrenz 300m (98 Teilnehmer): 1. Toni Truttmann (Ennetbürgen), 2. Hans Walker (Beckenried) beide 96, 3. Franz Stebler, 4. Robi Waser (beide Wolfenschiessen) beide 94, 5. Urs Niederberger (Dallenwil), 6. Godi Blättler (Hergiswil), 7. Kurt Keller (Ennetbürgen) alle 93 Punkte.

Einzelkonkurrenz 50m Pistole (18): 1. Martin Durrer (Oberrickenbach), 2. Armin Kesseli (Wolfenschiessen) beide 92, 3. Hans Stalder (Ennetbürgen) 91, 4. Othmar Achermann (Stans), 5. Dölf Lussi (Wolfenschiessen) beide 90 Punkte.

Einzelkonkurrenz 25m Pistole (32): 1. Martin Durrer (Oberrickenbach) 99, 2. Peter Keiser (Ennetbürgen), 3. Peter Mathis (Ennetmoos), 4. Armin Kesseli (Wolfenschiessen) alle 96, 5. Hans Graf (Ennetbürgen) 95, 6. Vreni Durrer (Hergiswil), 7. Josef Durrer (Oberrickenbach) beide 94 Punkte.

Kombination Gewehr und Pistole (18): 1. Martin Durrer 190, 2. Peter Mathis 187, 3. Godi Blättler, 4. Josef Durrer, beide 185, 5. Rolf Amstad 183, 6. Hans Graf 182 Punkte.

Ehrengaben (112): 1. Othmar Achermann, 2. Dölf Lussi beide 194, 3. Bruno Amstad, 4. Hans Stalder, beide 191, 5. Franz Vogel, 6. Vreni Durrer, 7. Armin Kesseli, 8. Paul Ambauen, alle 190, 9. Josef Durrer, 10. Franz Stebler beide 189, 11. Godi Blättler, 12. Franz Niederberger, 13. Toni Truttmann, 14. Kurt Keller, 15. Hans Scheuber, 16. Rolf Amstad, alle 188 Punkte.

Vollständige Rangliste: www.nw-ksg.ch/VNSV

Othmar Achermann, Dölf Lussi, Martin Durrer, Peter Mathis, Godi Blättler, Sepp Liem, 
			Hans Walker, Toni Truttmann

Othmar Achermann, Dölf Lussi, Martin Durrer, Peter Mathis, Godi Blättler (Präsident) von links stehend. Verbands-Schützenmeister Sepp Liem, Hans Walker, Toni Truttmann, von links kniend, dominierten das Veteranenschiessen 2018.

Godi Blättler, Max Ziegler

Präsidenten unter sich: Veteranenpräsident Godi Blättler (links) und Kantonal-Schützenpräsident Max Ziegler.

Ennetmooser beim Jass

Bekannte Ennetmooser beim gemütlichen Jass nach «geschlagener Schlacht».

Patrick Schmitter, Fredy Waser, Sepp Liem

Erfassung und Resultatkontrolle durch Patrick Schmitter, Fredy Waser und Verbands-Schützenmeister Sepp Liem (von links).

Dölf Lussi, Othmar Achermann, Bruno Amstad

Gabenstich-Podest von links Dölf Lussi (2.), Sieger Othmar Achermann, Bruno Amstad (3.)

Godi Blättler, Sepp Liem, Toni Truttmann, Hans Walker

Präsident Godi Blätter (links) und Schützenmeister Sepp Liem (rechts) feiern den 300m-Einzelkonkurrenz-Sieger Toni Truttmann und Hans Walker (2.).

Pius Furrer

Schützenwirt Pius Furrer: «Für den Hunger und Durscht gibt es nicht nur eine Wurscht.»

Martin Durrer, Romy Bissig

Festsieger Martin Durrer macht sich auf den Heimweg. Romy Bissig freut sich auf den Feierabend.

Lydia Würsch

Lydia Würsch, kompetent in vielen Funktionen.

Gabentempel

Herrlicher Gabentempel für alle 112 Schützinnen und Schützen.

Dölf Lussi, Peter Zimmermann

Anmeldebüro mit Verbandskassier Dölf Lussi (links) und Fähnrich Peter Zimmermann.

Sepp Liem, Peter Lötscher

Verbands-Schützenmeister Sepp Liem (links) und Sekretär Peter Lötscher.

Bilder: Franz Odermatt

 


 

109. Ordentliche Generalversammlung vom 10. März 2018 in Buochs

25 neue Mitglieder im kleinen Nidwalden

Unterhaltsam und dennoch speditiv führte der Nidwaldner Verbandspräsident Godi Blättler, Hergiswil, durch die umfangreichen GV-Geschäfte der Nidwaldner Schützenveteranen. Als Jahresmeister 2017 konnten Pistolenschütze Hans Graf und ex-Schweizermeister Gerhard Kesseli gefeiert werden.

175 Mitglieder und fünf Ehrengäste interessierten sich an der GV vom Samstag, 10. März 2018 für das Verbandsgeschehen im 2017. Präsident Godi Blättler hiess als Gäste Regierungsrätin Karin Kayser-Frutschi, Gemeindepräsidentin Helene Spiess, Buochs, KSG-Vertreter Seppi Gabriel und Alois Estermann vom Dachverband VSSV besonders willkommen. Blättler dankte im voraus dem umsichtigen «Buochser-OK» mit Präsident Peter Waser an der Spitze für die mustergültige Vorbereitung der Tagung im «Herdern-Saal». Gemeindepräsidentin Helene Spiess überbrachte gemeinderätliche Grüsse und erinnerte an die grossen Aufgaben in der Gemeinde Buochs, deren Finanzierung nicht einfach sei. Darum müsse die traditionelle Gratis-Kaffeerunde auf später verschoben werden, was Verständnis und Heiterkeit auslöste.

Interessante Jahresberichte

«Nur miteinander werden wir auch in Zukunft den grossen Herausforderungen (wie die Zentrale Schiessanlage) gewachsen sein», schreibt Godi Blättler in seinem Jahresbericht. Unter den zahlreichen Anlässen, wie Jassmeisterschaft, VSSV-Tagung in Hergiswil und die Obmänner-Tagung erinnerte er ganz besonders an die bestens gelungene GV vom 11. März und an das Jahresschiessen vom 2. September in Emmetten (Gewehr) und in Stans (Pistole). Er dankte den Pistolenschützen Stans und dem Emmetter-OK unter der Leitung von Peter Würsch-Mathis und Toni Meyer für die reibungslose Durchführung der wichtigen Anlässe.

Finanzchef Dölf Lussi präsentierte einen beachtlichen Gewinn von rund 3400 Franken. Darin sind über 2000 Franken Mehrertrag aus der Durchführung der Schweizerischen Delegiertenversammlung in Hergiswil enthalten, wo sich Präsident Godi Blättler und Ehrenmitglied Hans von Weissenfluh besonderes Lob bei der Sponsorensuche verdienten. Genehmigt wurde auf Antrag von Dölf Lussi ein unveränderter Jahresbeitrag für 2019 von Fr. 20.00.

Schützenmeister Josef Liem, Büren, präsentierte das Jahresprogramm 2018 mit dem Jahresschiessen vom 31. August in Hergiswil (Pistole) und vom 1. September in der «Herdern» als Höhepunkt. Er ehrte für besondere Erfolge die Hergiswiler Pistolenschützin Vreni Durrer als beste Schweizerin mit 98 Zählern in der Einzelkonkurrenz sowie Pistolenschütze Hans Graf und Gewehrschütze Gerhard Kesseli als Jahresmeister 2017 und Wanderpreisgewinner. Nach längerer Laufzeit wurden neue Wanderpreise gesponsert. Dank mehrmaligem Gewinn gingen die bisherigen Wanderpreise in den endgültigen Besitz von Pistolenschütze Martin Durrer (7 Siege!) und Gewehrschütze Gerhard Kesseli (4 Siege).

Wahlen und 25 neue Verbandsmitglieder

Für weitere zwei Jahre wurden die bewährten Josef Liem und Dölf Lussi als Vorstandsmitglieder bestätigt. Für die demissionierende «Schreiberin» Christine Nöthiger wählte die Versammlung den 64-jährigen Stansstader Orts-Obmann Peter Lötscher in den Vorstand. Bestätigt wurde ebenfalls Revisor Roman Weibel. Bei den Obmännern ersetzt in Emmetten Peter Würsch den langjährigen Toni Meyer. Der Beckenriederin Christine Nöthiger wurde ihr dreijähriger, mustergültiger Sekretariats-Einsatz mit einem wohlverdienten Geschenk verdankt.

Dank den Bemühungen der Gemeinde-Obmänner durfte Präsident Blättler 25 neue Mitglieder, darunter zwei Frauen, im Verband begrüssen. Geehrt und beschenkt wurden die 19 neuen Ehrenveteranen mit Jahrgang 1938, wie auch die Gewinner der zweiten Veteranen-Feldmeisterschaft.

Zu den Klängen des Akkordeon-Duo Müller-Schärli gedachte die Versammlung den 12 verstorbenen Mitgliedern. Durch die 25 Neu-Eintritte und sechs Austritte zählt der Nidwaldner Veteranenverband per März 2018 total 697 Mitglieder.

Prominente Grussbotschaften

Polizei- und Sicherheitsdirektorin Karin Kayser dankte in ihrer Grussbotschaft auch den Schützen für die Unterstützung bei den kürzlichen Regierungsratswahlen. Kayser: «Wahlen haben wie Schützenfeste eine lange Tradition. Wenn Schiessanlagen geschlossen werden müssten, würde auch eine wichtige Tradition verlorengehen.» Auch der Nidwaldner Regierungsrat hat sich gegen einige Punkte in den EU-Waffenrichtlinien ausgesprochen. Die Registrierung der Waffen würde einen unverhältnismässigen administrativen Aufwand für Nidwalden bedeuten, erklärte die schützenfreundliche Regierungsrätin.

Zentralvorstandsmitglied Alois Estermann, Rothenburg, dankte rückblickend dem Nidwaldner Vorstand für die grossartige Durchführung der VSSV-DV vom 22. April 2017 in Hergiswil. Bei notwendigen Neuregelungen wegen den neuen SSV-Statuten habe der VSSV um seine Rechte kämpfen müssen. Auf die neue Gewehrkategorie «D» (Sturmgewehr 57.03) dürfe man gespannt sein. Für die Teilnahme am «Eidgenössischen 2019» in Zürich sollte man sich baldmöglichst anmelden, um die gewünschten Schiesszeiten zu erhalten. Der monatlich erscheinende Schweizer Veteran mache wegen fehlenden Abonnenten regelmässig Verluste. Leider müsse der VSSV deshalb schon bald darauf verzichten und die Meldungen und Berichte elektronisch zu den Schützenveteranen bringen. Die Grüsse der Kantonalschützengesellschaft überbrachte Kantonalschützenmeister Seppi Gabriel und die Grüsse der organisierenden «Buochser» ihr Schützenpräsident Paul Zimmermann. Zimmermann erzählte von der wechselvollen Geschichte der Schiessanlage «Herdern», wo schon grosse Schiessanlässe und in der Schützenwirtschaft beachtliche kulinarische Anlässe durchgeführt wurden.

Für die baldige Sanierung des Kugelfanges haben beide beteiligte Schützengesellschaften (Buochs und Ennetbürgen) die notwendigen Kredite bewilligt. OK-Chef Peter Waser meldete, dass für das Jahresschiessen vom 1. September fleissig gesammelt werde, damit jeder Teilnehmer eine Gabe nach Hause nehmen könne. Im OK wirken neben Waser die vier Buochser-Aktivschützen Kurt Keller, Ortsobmann Tobias Truttmann, Paul Zimmermann und Sepp Risi sowie Alfred Waser, Chef Gemeindeführungsstab.

Die Tagung und das Jahresschiessen 2019 finden turnusgemäss in Stans statt. Organisiert werden die beiden Anlässe gemeinsam durch die 300m-Schützengesellschaft und die Pistolenschützen Stans.

Bericht: Franz Odermatt

Neue Ehrenveteranen

VSSV-Vertreter Alois Estermann (hinten links) durfte 19 Ehrenveteranen mit Jahrgang 1938 mit der Ehrenurkunde auszeichnen.

Gerhard Kesseli, Martin Durrer und Hans Graf mit Ehrendamen

Sie dominieren seit Jahren die Veteranenschiessen. Von links: Gerhard Kesseli, Martin Durrer, Hans Graf, beglückwünscht von den Ehrendamen Theres Zimmermann (links) und Renata May-Risi.

OK Buochs

Lob für perfekte Organisation von links: Festwirt Pius Furrer, Tobias Truttmann, Kurt Keller, OK-Chef Peter Waser, Paul Zimmermann. Es fehlen Sepp Risi und Alfred Waser.

Godi Blättler

Humorvoll leitete Präsident Godi Blättler die Generalversammlung.

Karin Kayser

Regierungsrätin Karin Kayser fühlte sich bei den Schützenveteranen besonders wohl.

Nidwaldner Veteranenvorstand 2018

Nidwaldner Veteranenvorstand ab 2018 – eingerahmt von den Ehrendamen – von links: Josef Liem, Dölf Lussi, Präsident Godi Blättler, Neumitglied Peter Lötscher, Peter Zimmermann.

Bilder: Franz Odermatt

 


 

30. Jassturnier der NW-Schützenveteranen vom 27. Januar 2018

Franz Achermann besiegte alle 140 Teilnehmer

fo. Mit ihrem Grossaufmarsch von 140 Teilnehmern (Vorjahr 148) bewiesen die Nidwaldner Schützenveteranen am 30. Jass-Turnier vom Samstag, 27. Januar 2018, dass sie in der Winterszeit die wichtige Kameradschaft pflegen wollen. Seit genau 30 Jahren zählt das alljährliche Jassturnier zum festen Bestandteil im Jahresprogramm.

Selbstverständlich kämpften im idealen Herdern-Saal auch die Schützen um jeden Punkt, aber für viele Teilnehmer lautete das Motto auch dieses Jahr: «Teilnahme kommt vor dem Rang.» Besonders herzlich begrüsste Präsident Godi Blättler den 94-jährigen Jost Christen, Ennetbürgen (Steini-Jost), sowie die über zehn «Schützenfrauen».

Jassleiter Peter Zimmermann-Ambauen, Buochs, konnte einmal mehr auf seine zuverlässigen Helfer vom Verbandsvorstand, nämlich Präsident Godi Blättler, Sekretärin Christine Nöthiger, Kassier Dölf Lussi und Schützenmeister Sepp Liem, zählen. Beim Absenden durften die 100 Bestklassierten begehrte Fleischpreise entgegennehmen. Der 73-jährige Buochser Franz Achermann-Waser, übrigens schon Jassmeister im 2011, erzielte als Tagessieger einen Rundendurchschnitt von glänzenden 756.5 Punkten (4 Runden Bodentrumpf, wobei ein Würfel den Trumpf bestimmte). Wie schon im Vorjahr durfte der Sieger ein übergrosses und gar graviertes Kaffee-Glas entgegennehmen. Den Inhalt dazu offerierte der neue Herdern-Wirt Pius Furrer. Als beste Dame konnte die Ennetmooserin Elisabeth Walker mit einem Durchschnitt von 741 Punkten und dem dritten Rang gefeiert werden.

Auszug aus der Jass-Rangliste 2018 (140 Teilnehmer):

1. Franz Achermann 44, Buochs 3026. 2. Jost Barmettler 40, Büren 2989. 3. Elisabeth Walker, Ennetmoos 2964. 4. Marco Frank 44, Ennetbürgen 2860. 5. Paul Ambauen 57, Oberdorf 2850. 6. Paul Niederberger 35, Stans 2841. 7. Josef Waser 44, Büren 2825. 8. Werner Mathis 39, Oberdorf 2823. 9. Josef Barmettler 45, Buochs 2817. 10. Peter Rohrer 47, Buochs 2810. 11. Paul Zumbühl 31, Buochs 2787. 12. Josef Frank 32, Ennetbürgen 2783. 13. Toni Amstad 45, Wolfenschiessen 2776. 14. Franz Niederberger 43, Wolfenschiessen 2760. 15. Klaus Achermann 51, Buochs 2747. 16. Walter Waldis 53, Ennetbürgen 2747. 17. Erwin Wyrsch 55, Buochs 2740. 18. Fredy Schuler 46, Wolfenschiessen 2738. 19. Godi Blättler 51, Hergiswil 2732. 20. Werner Mathis 56, Beckenried 2732 Punkte.

Vollständige Rangliste: www.nw-ksg.ch/NW-Schützenveteranen

Sieger Jassturnier 2018

Sie dominierten den Veteranen-Jass in Nidwalden, von links: Jost Barmettler (2.), Tagessieger Franz Achermann, Elisabeth Walker (3.).

Sieger mit Spezialpreis

Tagessieger Franz Achermann freut sich am Spezialpreis.

Bilder: Franz Odermatt